Rollrasen ist die schnellste Lösung für eine grüne Fläche – aber nur wenn Vorbereitung und Verlegung stimmen. Was Sie wissen müssen, bevor Sie bestellen.
Rollrasen ist eine der schönsten Lösungen, wenn es schnell gehen soll. Am Morgen noch kahle Erde, am Abend eine satte grüne Fläche. Das Ergebnis ist sofort sichtbar – und genau das ist der Grund, warum immer mehr Hauseigentümer diese Variante wählen.
Aber: Rollrasen ist kein Selbstläufer. Wer ihn einfach auf schlechtem Untergrund auslegt, ärgert sich nach kurzer Zeit. Vergilbte Stellen, absterbende Ränder, ungleichmäßiges Wachstum – die meisten Probleme entstehen nicht durch den Rasen selbst, sondern durch eine falsche Vorbereitung.
Damit das bei Ihnen nicht passiert, erklären wir hier, wie es richtig geht.
Was Rollrasen von Saatgut unterscheidet
Saatgut ist günstiger. Das stimmt. Aber es dauert Wochen, bis die Fläche benutzbar ist – und in dieser Zeit braucht der Boden konstante Feuchtigkeit, Schutz vor Vögeln und etwas Geduld.
Rollrasen liefert sofort ein fertiges Ergebnis. Er ist bereits gewachsen, hat ein dichtes Wurzelgeflecht und kann nach wenigen Wochen des Anwachsens voll genutzt werden. Für Familien mit Kindern, für repräsentative Vorgärten oder für alle, die einfach keine Lust auf monatelange Wartezeit haben, ist Rollrasen die überlegene Wahl.
Der entscheidende Vorteil: Rollrasen lässt sich zu fast jeder Jahreszeit verlegen – von März bis Oktober ist er problemlos möglich.
Warum die Bodenvorbereitung alles entscheidet
Hier scheitern die meisten Selbstversuche. Rollrasen auf hartem, verdichtetem oder nährstoffarmem Boden wurzelt nicht richtig an. Der Rasen sieht zunächst gut aus – und stirbt dann fleckweise ab.
Die richtige Vorbereitung sieht so aus:
- Boden auflockern und von Unkraut, Steinen und alten Wurzeln befreien
- Bei Bedarf Mutterboden einarbeiten oder austauschen
- Boden planieren und ein leichtes Gefälle für die Entwässerung anlegen
- Fläche gleichmäßig andrücken und wässern
- Erst dann wird der Rollrasen verlegt
Wir haben das bei einem Kundenprojekt in Maintal so gemacht – 160 qm in zwei Tagen verlegt, inklusive vollständiger Bodenvorbereitung. Unser Kunde Markus hat es in seiner Bewertung auf den Punkt gebracht:
„Super vorab Beratung und anschließende schnelle und unkomplizierte Verlegung des Rollrasens innerhalb von 2 Tagen (160 qm) inkl. vorheriger Bodenvorbereitung. Auch nach der Verlegung nimmt sich die Firma Tulipa Zeit für Rückfragen."
Rollrasen verlegen: Schritt für Schritt
Wenn der Boden ordentlich vorbereitet ist, geht die Verlegung selbst schnell. Die Bahnen werden versetzt verlegt – wie Backstein im Mauerwerk – damit keine durchgehenden Fugen entstehen. An den Rändern und um Hindernisse herum wird präzise zugeschnitten.
Direkt nach der Verlegung kommt die wichtigste Regel: Wässern. Und zwar reichlich, in den ersten zwei Wochen täglich. Der Rollrasen muss anwachsen – und das gelingt nur, wenn der Boden dauerhaft feucht bleibt.
Betreten sollten Sie die Fläche in den ersten Wochen so wenig wie möglich. Nach etwa 4–6 Wochen ist der Rasen fest verwurzelt und voll belastbar.
Rollrasen für welche Flächen?
Rollrasen eignet sich für nahezu jede Rasenfläche: Vorgärten, Hintergärten, Böschungen, Spielflächen. Auch für unebene oder leicht geneigte Flächen ist er gut geeignet – vorausgesetzt, der Untergrund wird entsprechend vorbereitet.
Für stark beschattete Bereiche gibt es spezielle Schattensorte. Für Flächen mit viel Sonneneinstrahlung empfehlen wir hitzetolerante Varianten.
Wir beraten Sie vor Ort – egal ob in Hanau, Nidderau, Erlensee, Seligenstadt oder einem anderen Ort im Main-Kinzig-Kreis und dem Rhein-Main-Gebiet.
Häufige Fragen zum Rollrasen
Wann ist die beste Zeit für Rollrasen?
Von März bis Oktober ist Rollrasen gut zu verlegen. Optimal sind Frühling und Frühherbst – die Temperaturen sind moderat und der Regen unterstützt das Anwachsen. Im Hochsommer (Juli/August) ist tägliches Wässern besonders wichtig.
Kann ich Rollrasen selbst verlegen?
Ja – wenn die Fläche klein und der Untergrund gut vorbereitet ist. Ab ca. 80–100 m² lohnt es sich, einen Fachbetrieb zu beauftragen. Die Qualität der Verlegung und vor allem der Bodenvorbereitung hat direkten Einfluss darauf, wie gut der Rasen anwächst.
Wie oft muss ich nach der Verlegung wässern?
In den ersten zwei Wochen täglich und großzügig – der Boden sollte durchgehend feucht sein. Danach reicht je nach Wetter alle 2–3 Tage.
Kann Tulipa auch Rollrasen mit Bodenaustausch verlegen?
Ja. Wenn der vorhandene Boden zu lehmig, zu sandig oder zu verdichtet ist, tauschen wir ihn aus oder reichern ihn auf – damit der Rasen langfristig gut wächst.
Tulipa Garten & Landschaftsbau | Nahestraße 2, 63452 Hanau | 0178 3697238 | info@tulipa-galabau.de
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