Versiegelte Flächen, steigende Niederschläge – immer mehr Kommunen fordern durchlässige Beläge. Was das für Ihre Einfahrt bedeutet.
Warum das Thema Versickerung immer wichtiger wird
Starkregen, Überflutungen, überlastete Kanäle – die Auswirkungen versiegelter Flächen sind in den letzten Jahren deutlich spürbar geworden. Auch in Hanau und dem Main-Kinzig-Kreis. Immer mehr Kommunen reagieren: Versickerungsfähige Beläge werden nicht nur empfohlen, sondern zunehmend vorgeschrieben.
Bei Tulipa Garten & Landschaftsbau beraten wir Bauherren im Rhein-Main-Gebiet seit Jahren zu diesem Thema – denn durchlässige Flächen sind nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern oft auch wirtschaftlich klüger.
Was versickerungsfähige Beläge sind
Versickerungsfähige Beläge lassen Regenwasser durch die Oberfläche in den Boden sickern, statt es über die Kanalisation abzuleiten. Das funktioniert auf zwei Wegen:
Durchlässige Steine: Sogenannte Ökopflaster oder Drainpflaster haben eine poröse Struktur, durch die Wasser direkt hindurchsickert. Die Oberfläche sieht aus wie normales Pflaster, funktioniert aber wie ein Schwamm.
Breite Fugen mit Sickerfunktion: Herkömmliche Pflastersteine werden mit vergrößerten Fugen (8–15 mm statt 3–5 mm) verlegt und mit Splitt statt Sand verfugt. Das Wasser versickert über die Fugen.
Rasengittersteine und Schotterrasen: Für weniger beanspruchte Flächen wie Stellplätze oder Zufahrten zum Gartenhaus bieten diese Varianten eine naturnahe Lösung.
Vorteile, die über die Ökologie hinausgehen
Die meisten Bauherren in Erlensee, Maintal und Rodenbach fragen zuerst: „Was bringt mir das konkret?" Die Antwort ist überraschend vielfältig:
- Niederschlagswassergebühr sparen – Wer versickerungsfähig baut, zahlt in vielen Kommunen deutlich weniger. Im Main-Kinzig-Kreis kann das mehrere hundert Euro pro Jahr ausmachen
- Keine Pfützenbildung – Wasser versickert sofort, keine stehenden Pfützen auf der Einfahrt
- Grundwasser stärken – Das Wasser bleibt im natürlichen Kreislauf
- Hitzereduktion – Durchlässige Flächen heizen sich weniger auf als versiegelte
- Baugenehmigung erleichtern – Bei Neubauten wird die maximale Versiegelungsfläche immer strenger begrenzt
Materialien im Vergleich
| Material | Wasserdurchlässigkeit | Optik | Belastbarkeit |
|---|---|---|---|
| Ökopflaster (Beton) | Sehr hoch | Modern, gleichmäßig | PKW-geeignet |
| Naturstein mit breiten Fugen | Hoch | Hochwertig, individuell | PKW-geeignet |
| Rasengittersteine | Hoch | Naturnah, grün | PKW-geeignet |
| Schotterrasen | Mittel | Ländlich, offen | Nur gelegentlich befahrbar |
| Kiesbelag | Sehr hoch | Schlicht | Nur begehbar |
In unseren Projekten in Großauheim und Steinheim am Main setzen wir häufig auf Ökopflaster in Kombination mit Naturstein – so bleibt die Optik hochwertig, während die Versickerung gewährleistet ist.
Worauf bei der Verlegung zu achten ist
Versickerungsfähiges Pflaster funktioniert nur, wenn der gesamte Aufbau durchlässig ist. Ein dichter Unterbau macht jeden Ökopflasterstein wirkungslos.
- Tragschicht aus Schotter statt Beton – damit das Wasser auch unter den Steinen weiterfließen kann
- Kein Geotextil mit Sperrwirkung – Nur wasserdurchlässige Vliese verwenden
- Bettungsschicht aus Splitt statt Sand – Sand verdichtet sich und wird wasserundurchlässig
- Ausreichende Aufbauhöhe – Mindestens 30 cm für PKW-befahrbare Flächen
In Nidderau haben wir eine komplette Einfahrt mit Ökopflaster auf einem durchlässigen Schottertragschichtaufbau realisiert. Selbst bei Starkregen steht dort kein Wasser.
Versickerung und Baurecht – was Sie wissen sollten
In vielen Gemeinden im Main-Kinzig-Kreis und dem Rhein-Main-Gebiet gibt es inzwischen klare Vorgaben:
- Bebauungspläne schreiben oft eine maximale Versiegelungsfläche vor
- Niederschlagswassergebühren werden nach versiegelter Fläche berechnet
- Freistellungsanträge können nötig sein, wenn Sie versiegelte Flächen entsiegeln möchten
Wir empfehlen: Vor der Planung einer neuen Einfahrt oder Terrasse beim Bauamt der Gemeinde nachfragen. In Bruchköbel, Langenselbold und Schöneck gibt es teilweise Förderprogramme für Entsiegelungsmaßnahmen.
Warum Tulipa der richtige Partner für durchlässige Beläge ist
Tulipa Garten & Landschaftsbau aus Hanau baut seit über 25 Jahren Pflasterflächen im gesamten Raum Frankfurt. Versickerungsfähige Beläge gehören für uns zum Standard – nicht als Trend, sondern als verantwortungsvolle Bauweise.
Larissa bestätigt: „Tolle Beratung durch die Jungs von Tulipa. Noch bessere und schnelle Umsetzung."
Häufige Fragen zu versickerungsfähigen Belägen
Sind versickerungsfähige Pflastersteine teurer als normale?
Das Material ist vergleichbar. Der Mehraufwand liegt im Unterbau, der komplett durchlässig ausgeführt werden muss. Dafür sparen Sie oft bei der Niederschlagswassergebühr.
Kann ich meine bestehende Einfahrt auf versickerungsfähig umbauen?
Ja, aber der Unterbau muss erneuert werden. Nur die Steine auszutauschen reicht nicht. Wir beraten Sie, ob sich der Umbau in Ihrem Fall lohnt.
Verstopfen die Fugen nicht irgendwann?
Bei richtiger Pflege nicht. Regelmäßiges Fegen und gelegentliches Aufkehren von Splitt halten die Fugen durchlässig.
Sie planen eine neue Einfahrt oder möchten Ihre Flächen entsiegeln? Wir beraten Sie zu den besten Optionen für Ihr Grundstück.
Tulipa Garten & Landschaftsbau | Nahestraße 2, 63452 Hanau | 0178 3697238 | info@tulipa-galabau.de
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